Vitamin D

Vitamin D3 ist eigentlich eine Hormonvorstufe und kein klassisches Vitamin.

Es hat eine Schlüsselfunktion für die Gesundheit, weil es an Tausenden von Regulierungsvorgängen in den menschlichen Körperzellen beteiligt ist.

Ein Mangel erhöht das Krankheitsrisiko erheblich – und dies vor allem im Winter, wenn die Sonne in den nördlichen Regionen der Erde zu tief steht für ausreichende UV-Strahlung. Um Vitamin D im Körper selbst zu produzieren braucht der Körper UV-B Strahlung aus der Sonne. Rund 90 Prozent des benötigten Vitamin D könnte der Körper durch UVB-Bestrahlung der Haut im Körper selbst bilden.

Das renommierte Robert-Koch-Institut hat im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums eine repräsentative Studie über die Vitamin D-Versorgung in Deutschland durchgeführt. Inzwischen ist erforscht, dass Vitamin D eine Schlüsselfunktion für die Gesundheit hat.

Folgende Funktionen hat Vitamin D (bereits erforscht):

  • Unterstützt das Stütz- & Bindegewebe sowie die Extrazellulärsubstanz: Knochen, Gelenke, Muskeln, Zähne, und Zahnhalteapparat
  • Aufnahme im Darm & Speicherung von Calcium und Phosphat im Körper
  • Regulation des Immunsystems (Abwehr von Keimen etc.)
  • Beteiligung in der Regulation von Herz- und Kreislauffunktionen
  • Ordnung von Genaktivitäten
  • Signalübertragung in den Zellen und somit Beeinflussung des Stoffwechsels
  • Bildung von Hormonen und Zusammenarbeit mit Hormonen für ein hormonelles Gleichgewicht
  • Wirkt gegen oxydativen und reduktiven Stress
  • Auswirkung auf die Psyche: Lebensfreude, Wachheit, Stressbelastbarkeit, besserer Schlaf

Erste Anzeichen von einem Vitamin D Mangel können sein: Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Nervosität und Konzentrationsstörungen, nicht erholsamer Schlaf, Heißhunger, allgemeines Unwohlsein, Lustlosigkeit, Antriebsstörungen, häufige Infekte, Allergien und Unverträglichkeiten. Auch Schmerzen im Bewegungsapparat, die zu keiner Diagnose führen, gehören dazu. Den meisten Menschen ist unbewußt, wie wichtig die Sonne ist und wie wichtig ein Sonnenbad für die Gesundheit ist. Berechtigterweise warnen die Dermatologen vor einem zu viel an Sonne und einem „ungeschützten“ Sonnenbad. Natürlich ist übertriebenes Sonnenbaden gesundheitsschädlich, weil es sogar zu Hautkrebs führen kann. Aber Sonnenlicht in dosierten Mengen ist nicht nur "erlaubt", sondern unverzichtbar.

In den Wintermonaten fehlt in den nördlichen Ländern dem Körper die Sonnenkraft, um mit Hilfe der UVB-Strahlung Vitamin D3 zu synthetisieren. Selbst wenn die Sonne im Winter scheint, steht sie zu tief für eine ausreichende UV-Strahlung, mit der die Haut die Vorform von Vitamin D3 bildet. Im Winter lebt ein gesunder Mensch von Vitamin D3-Vorräten im Fettgewebe, wenn ausreichend Vorräte angelegt werden konnten. Je länger der Winter dauert, desto geringer wird dieser Vorrat. Deshalb entstehen die Grippewellen überwiegend im Februar und im März. Nur in Regionen südlich des 41./42. Breitengrades oder im Hochgebirge kann die erforderliche UVB-Strahlung auch im Winter getankt werden.

Leider bekommen die meisten Menschen auch im Sommer zu wenig Licht. Dies liegt vor allem an dem aktiven Berufsleben, welches die meisten Menschen im Büro, am Schreibtisch oder in anderen Räumen hält. Unser Leben spielt sich kaum noch im Freien ab. Wir verbringen die meisten Stunden in geschlossenen Räumen.

Idealerweise „tanken“ wir im Sommer Vitamin D auch als Reserven für den Winter. Kleine regelmäßige Sonnenbäder bauen Vitamin D auf und tun der Seele einfach gut.

Manche Menschen glauben, dass man Vitamin D3 in ausreichender Menge über die Nahrung aufnehmen könne. Dies ist leider ein Irrglaube, denn um nennenswerte Mengen an Vitamin D auf zu nehmen müsste man zum Beispiel täglich 22 Liter Milch trinken oder 1 kg fettreichen Fisch. Und auch die Mengen an Lebertran, die man täglich zu sich nehmen müsste, wären ein Maß, welches wahrscheinlich bei den meisten Menschen einen ziemlichen Wiederwillen hervorrufen würde.

Da ist es weniger anstrengend und in jedem Fall günstiger für die Figur, wenn man sich mit einem hochwertigen Vitamin-D3-Präparat versorgt und – je nach Bedarf – die für Sie erforderliche Vitamin-D3-Dosis einnehmen.

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt derzeit 800 I.E. Vitamin D pro Tag. Inzwischen sind so viele Studien gemacht worden, dass man sagen kann dies ist eindeutig für die Gesundheit zu wenig. Aber um höhere Mengen an Vitamin D3 ein zu nehmen sollte dies in jedem Fall kontrolliert werden und der Vitamin D Depot Wert (25 OH Cholecalciferol) im Blut bestimmt werden. Es ist ratsam, wenn man sich unsicher ist oder unter gesundheitlichen Schwierigkeiten zu leiden hat seinen Arzt oder Heilpraktiker auf zu suchen und diese Untersuchung durchführen zu lassen. Der Therapeut kann dann genau berechnen, wie viel Vitamin D zusätzlich eingenommen werden sollte, um die Gesundheit zu erhalten oder wieder her zu stellen!